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Passbolzen — werden entsprechend dem Stabdübel in vorgebohrte Löcher eingetrieben, allerdings ist hier der Lochdurchmesser größer. Das kurze Gewinde am Bolzenende dient zusammen mit Unterlegscheibe und Mutter der Lagesicherung des Bolzens und der Bauteile. Bolzenverbindungen können nur für konstruktive Lagesicherungen oder mit stark reduzierten Belastungen im Vergleich zu den Stabdübeln verwendet werden, wenn das Verformungsverhalten auf die Gesamtverformung des Tragwerks nur geringfügig Einfluss hat. Profilbretter — Gehobelte und profilierte Hölzer werden aus Rundholz gesägt, gehobelt und gefräst. Man unterscheidet zwischen gespundeten, Fase-, Stülpschalungsbrettern und Profilbrettern mit Schattennut. Man verwendet Fichte, Tanne, Kiefer, Lärche und Douglasie. Profilbretter eignen sich als tragende und nicht tragende Schalungen im Innen- und Außenbereich. Passivhaus — Ein Passivhaus weist nach einer Definition des Passivhaus-Instituts Darmstatt (Dr. Feist) einen Heizwärmebedarf (Energiekennzahl) von maximal 15kWh/m²a auf. Bei so guten thermischen Eigenschaften ist ein konventionelles Heizsystem nicht mehr nötig, das Haus wird durch die inneren Gewinne (Personen, Elektrogeräte) sowie die solaren Gewinne geheizt. Der Restwärmebedarf wird durch Erwärmung der Zuluft abgedeckt. Ohne kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung ist dies nicht möglich, weil die Lüftungswärmeverluste zu groß wären. Da die guten thermischen Eigenschaften nicht durch ineffiziente Bereitstellung der notwendigen Restenergie zunichte gemacht werden sollen, werden weitere Passivhaus-Kriterien vorgegeben: Heizlast: maximal 10W/m² Gesamt-Energiebedarf (alle Energiedienstleistungen, auch Strom) maximal 42kWh/m² Gesamt-Primärenergiebedarf (für alle Energiedienstleistungen) maximal 120kWh/m² |
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