Trend-Biber
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Kanthölzer – sind die universellen Querschnitte, die in jedem orthogonalen System und besonders bei Rippen- und Skelettkonstruktionen verwendet werden können.
Klebeverbindungen — müssen mit besonderer Sorgfalt hergestellt werden, da Klebefehler nachträglich nur sehr schwer feststellbar sind. Daher müssen die Hersteller geklebter Produkte eine “Leimgenehmigung” besitzen und ihre Produkte einer ständigen Eigen- und einer regelmäßigen Fremdüberwachung unterziehen unterwerfen.
Klimaschutz durch Holznutzung — Unter dem Aspekt des Klimaschutzes hat der geschlossene CO2 Kreislauf der Holznutzung eine wesentliche Bedeutung. Durch die Nutzung des Holzes wird dem Wald gespeicherter Kohlenstoff entzogen und dieser damit in die Lage versetzt der Atmosphäre weiteres Kohlendioxid zu entziehen. Die Nutzung von Holz und seine Verwendung in möglichst großer Menge und möglichst vielen Produkten führt daher zu einem geringeren Anstieg des durch den Menschen verursachten Treibhauseffektes.
Konstruktionsmodell — wichtiges Arbeitsmittel zur Darstellung der Innenraumstruktur. Es erlaubt, die Entwurfsqualität den Entscheidungsträgern wie Baukommissionen, Gemeinden und vor allem dem Bauherrn in verständlicher Weise darzustellen. An einem Konstruktionsmodell werden Details wie spezielle Eckprobleme von Konstruktionen sichtbar.
Konstruktionspläne — enthalten sind alle tragenden Bauteile in Schnitt und Ansicht mit den erforderlichen Bemaßungen und Informationen für die Herstellung der Holzkonstruktion. Die in der Statik zugrunde gelegten Materialgüten und die errechneten Bauteildimensionen einschließlich der Größe, Anzahl und Anordnung der Verbindungsmittel müssen angegeben werden. Dabei sind nur prinzipiell und maximal belastete Details bzw. Knoten darzustellen, geringer belastete Details sind im Rahmen der Werkstattplanung zu zeichnen.
Konstruktionsvollholz (KVH) — höherwertige Bauschnittholzerzeugnisse hinsichtlich Maßhaltigkeit, Formstabilität, reduzierter Rissbildung und Oberflächenqualität. Verwendung findet Konstruktionsvollhölzer u.a. als tragende Querschnitte in Decken, Wänden und Dächern.
Kontaktstöße — Um die Holzquerschnitte voll ausnutzen zu können, müssen in der Regel zusätzliche Knotenelemente vorgesehen werden. Diese Zwischenstücke bestehen meist aus höherwertigen Materialien als die Stäbe selbst: z.B. Stahl, Hartholz oder vergütete Holzwerkstoffe. Sie übernehmen die Kraftübertragung zwischen den Stäben. Die Querschnitte von Druckstäben können nur voll eingesetzt werden, wenn die Kontaktfläche senkrecht zur Faser liegt. Bei schrägen Abschnitten müssen die Druckspannungen stark abgemindert werden. Zwischenstücke aus Hartholz oder Furnierholz können entsprechend dem Faserverlauf so angeordnet sein, dass sämtliche ankommenden Stäbe senkrecht zur Faser liegende Druckflächen aufweisen. Ideale Kontaktflächen ergeben sich beim Verguss des Knotens mit hochfesten schwindfreien Zement- oder Kunstharzdispersionen. Wenn die Zwischenstücke nicht aus Stahlelementen bestehen, können so sehr brandfeste Knoten hergestellt werden.
Kopfbänder — Die wohl älteste und bewährteste Art des Aussteifens sind Kopfbänder, die in unterschiedlichste Form gestaltet werden können. Beim Verwenden von nur zugfesten Stabilisierungselementen zur Kipp- und Knickaussteifung ist eine Vorspannung empfehlenswert. Die Lasteinleitung im Untergurt ist sorgfältig zu überprüfen, sobald Pfetten in Feldmitte nochmals unterstützt werden. Das Gleichgewicht der Horizontalkräfte ist insbesondere in den Randfeldern nachzuweisen.
Kreuzbalken – bestehen aus vier viertelholzähnlichen, faserparallel verklebten Segmenten aus Nadelholz. Dabei wird die Außenseite der Rundholzsegmente nach innen gewendet, so dass im Inneren des Rechteckquerschnittes eine zentrische, über die gesamte Länge verlaufende Röhre entsteht. Besonders geeignet sind sie für den Holzhausbau, aufgrund der hohen Formstabilität und der niedrigen Holzfeuchte.
Kreuzlagenholz — Plattenelemente aus mehreren Brattlagen mit 90°-Winkelverleimung werden neuerdings durch intensiven Einsatz von Maschinen hergestellt und finden als Dachschalungen und Wandscheiben Anwendung. Dabei kommen große Längen ohne Keilzinkung vorteilhaft zum Einsatz.
Kfw 40 — Nach den Förderrichtlinien der Kredit anstalt für Wiederaufbau (KfW) ist der Standard eines KfW- Energiesparhauses 40 erreicht, wenn der Primärenergie- bedarf nachweislich nicht mehr als
40 kWh pro m² Nutzfläche und Jahr be trägt. Dies kann über verschiedene Wege erreicht werden. Mit einer sehr großen Solaranlage und sehr guter Wärmedämmung können auch Häuser mit konventioneller Heizung diesen Energiestandard erreichen. Kostengünstiger kommt man zu dem Ziel allerdings, wenn man auf das konventionelle Heizungssystem verzichtet.
Das Wohnhaus wird über eine zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und eine kleine Wärmepumpe beheizt. Eine Heizung oder ein Zusatzofen existieren nicht. Als Notsystem kann die Zuluft elektrisch erhitzt werden. Die Warmwasserbereitung erfolgt über die Solaranlage.
Neben effizienter und kostengünstiger Anlagentechnik wird der Standard durch eine sehr gute Dämmung sowie die kompakte Gebäudeform erreicht. Mit dem komplett gedämmten Keller ist das Haus wärmebrückenfrei.

Kfw 60 — Nach den Förderrichtlinien der Kredit- anstalt für Wiederaufbau (KfW) ist der Standard eines KfW-Energiesparhauses 60 erreicht, wenn der Primärenergie- bedarf nachweislich nicht mehr als 60 kWh pro m² Nutzfläche und Jahr beträgt. Dieser Haustyp kann mit einer herkömmlichen Heizungs- anlage ausgestattet werden. Eine Lüftungsanlage ist in der Regel nicht erforderlich. Durch den verbesserten Wärmeschutz ist man für zukünftige Energiepreissteigerungen besser gerüstet als beim EnEV-Standard-Haus.

 
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