|
|
B |
|
|
|
|
Bau-Furniersperrholz - entsteht durch kreuzweises Anordnen und Verkleben getrockneter Furniere. Die Furniere müssen symmetrisch zur Mittelebene angeordnet werden. Die Mehrzahl der Furniersperrhölzer hat eine ungerade Anzahl Furnierlagen (mindestens drei). Ab fünf Lagen und Dicken über 12mm wird es auch als Multiplexplatte bezeichnet. Anwendung u.a. als mittragende aussteifende Beplankung von Wänden, Decken und Dächern. Baum — Die Pflanze Baum bildet das feste und tragfähige Gewebe Holz mit zahlreichen technisch vorteilhaften Eigenschaften. Sie ist ein natürlicher Organismus und zeichnet sich durch eine große Artenvielfalt mit unterschiedlichen Qualitäten aus. Bäume haben drei Organe, Wurzeln, Sprossachse (Stamm, Äste und Zweige) und Blätter und Nadeln. Im Bauwesen wird hauptsächlich das Holz aus dem Stamm verwendet. Bauschnittholz - wird durch Einschneiden oder Profilieren aus Rundholz gewonnen. Blattverbindungen — Verbindungen wie Verblattung und Überblattung sind in erster Linie konstruktive Verbindungen mit hohen Querschnittsschwächungen und geringer Belastbarkeit, lassen sich jedoch deshalb z.B. im Dachausbau oder im Holzskelettbau verwenden. Bei sichtbar belassene Konstruktionen historischer Bauten der letzten Jahrhunderte und der Rekonstruktion von historischen Bauten ist die traditionelle Verbindungstechnik noch im Gebrauch. Brandschutz - um die Entstehung und Ausbreitung von Bränden zu vermeiden gibt es Brandschutzanforderungen, die in den Landesbauordnungen enthalten sind und weitgehend in allen Bundesländern übereinstimmen. Danach müssen bauliche Anlagen so beschaffen sein, dass die Entstehung eines Brandes verhindert wird, der Ausbreitung von Feuer und Rauch vorgebeugt, die Rettung von Menschen und Tieren gewährleistet ist und wirksame Löscharbeiten bei einem Brand ermöglicht werden. Brandschutzkonzepte — Die Musterbauordnungen und die Landesbauordnungen geben für Gebäude ein Brandschutzkonzept vor, in dem für tragende Bauteile, Decken, Dächer, Wände etc., präzise Anforderungen an die in den Oberflächen zu verwendenden Baustoffe und die Feuerwiderstände der Bauteile gestellt werden. Bestandteil eines solchen Konzepts ist v.a. das projektbezogene Gesamtsystem der Brandschutzmaßnahmen. Dazu gehören u.a. die Verwendung von Brand- und Rauchmeldern, Mindestabstandsfläche der Gebäude untereinander, Rettungs- und Fluchtwegekonzepte, die Zuwegung und Anleitbarkeit durch die Feuerwehren und der Einsatz von Sprinkleranlagen. Brettschichtholz (BSH) — vergütetes Vollholz, bei dem der festigkeitsmindernde Einfluss der wachstumsbedingten Holzfehler bis zu einem gewissen Grad aufgehoben wird. Es besteht aus mindestens drei faserparallel miteinander verklebten, getrockneten Brettern oder Brettlamellen aus Nadelholz. Neben einfachen, geraden Bauteilen sind Formen mit variablem Querschnitt und/oder einfacher bzw. doppelter Krümmung sowie Drehung in Längsachse möglich. Brettschichtholz-Abmessungen — Breiten und Höhen von Brettschichtholzquerschnitten sind durch die Größe der Hobelmaschine begrenzt. Die Länge der Brettschichtträger ist vom Transport abhängig. Gerade Träger können bei günstigem Straßenverlauf zwischen Herstellungs- und Montageort bis zu 60m lang transportiert werden. Bei gekrümmten Trägern ist die Transport- bzw. Stichhöhe von der Straßenbreite und der Durchfahrtshöhe abhängig. Sie sind auf 4,2m für Normaltransport und zwischen 4,8m und 6m für Sondertransporte begrenzt. Die Trägerhöhe sollt auf 2m begrenzt sein, um hohe Spannungsspitzen im Zugbereich zu vermeiden. Ansichtform — Die Stützen sind in der Ansicht unterschiedlich formbar und können über die Höhe variiert werden, um sich den statischen Anforderungen anzupassen. Die Herstellung, d.h. die Verleimung und Abbund sind mit besonderer Sorgfalt auszuführen. Anschnitte von Holzfasern sind zu vermeiden oder mit Decklamellen zu schützen. Schutzanstrich — Bauteile aus Brettschichtholz, die im Innenraum sichtbar bleiben, benötigen nach heutigen Erkenntnissen keinen chemischen Holzschutz. Sind sie der Witterung unmittelbar ausgesetzt, was möglichst zu vermeiden ist, so ist ein sorgfältiger chemischer Holzschutz erforderlich, der nach dem Auftreten der unvermeidlichen Schwindrisse zu wiederholen ist. |
| < zurück | weiter > |
|---|





