Abbundpläne — Sie zeigen die einzelnen Holzbauteile mit exakter Abschnittsgeometrie, Ausnehmungen, Bohrungen und mit allen für die Bearbeitung notwendigen Maßangaben einschließlich evtl. erforderlicher Überhöhung oder anderer Besonderheiten. Mit Hilfe dieser Pläne macht der Zimmermann den Aufriss, oder er fertigt Schablonen an, wenn es sich um größere Stückzahlen handelt. Grundlagen für die Abbundpläne sind die Ausführungspläne des Architekten und die Konstruktionspläne des Ingenieurs. Ankerschienen — Als Verbindungselement zwischen Holzkonstruktion und Beton eignen sich Halfenschienen mit Ankerschrauben. Auch hier können Bautoleranzen ohne weiteres aufgenommen werden. Auflager — Auflager von Balken auf Nebenträger in eingefräste Taschen, Zapfenlöcher oder angenagelte Latten müssen für die Durchlaufwirkung mit Zuglaschen versehen werden und sind einfach herzustellen. Kantenpressung wird dabei vermieden und die Brandwiderstandsdauer wesentlich erhöht. Um die zulässigen Querpressungen einzuhalten, sind Auflager von Balken auf Stützen einfach mit Zwischenstücken aus Hartholz oder vergüteten bzw. verleimten Furnierholzplatten zu erweitern. Ausschreibungspläne — Ist eine vorgezogene Ausschreibung vorgesehen, empfiehlt es sich die Holzkonstruktion in einem Ausschreibungsplan mit Angabe von Tragsystem, Abmessungen und prinzipiellen Details darzustellen. Der Anbieter soll mit Hilfe solcher Pläne über die Konstruktionsart und den Schwierigkeitsgrad für die Fertigung, den Transport und die Montage informiert werden.
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